Im Japanischen wird der Trainingsort als Dojo (Do = Weg; Jo = Ort) beschrieben, was soviel wie “der Ort, an dem der Weg geübt wird” heißt.  Dies ist bei uns die Gymnastikhalle einer Bilker Grundschule.

Der Trainingsort:

Gymnastikhalle Grundschule
Kronprinzenstr. 107; 40217 Düsseldorf

So findet Ihr uns:

mit dem Pkw: Düsseldorf-Bilk, Grundschule; Kronprinzenstr. 107, Seitenstr. der Bilker Allee; (kostenlose Parkplätze vor der Halle)

mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Straßenbahn 708 (Haltestelle Kronprinzenstr.); Straßenbahn 708/707/704    (Haltestelle Bilker Kirche);  S-Bahn: Bilker Bahnhof

 


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Solch eine Halle mag einfach und primitiv erscheinen; dem Karateka ist allerdings das Aussehen egal; es geht beim Training um den Geist – den Budo – des Kampfes und der Meditation. Denn der Begriff stammt aus Buddhismus und bezeichnet einen Ort der Selbstfindung und der Meditation. Deshalb sollten, wenn wir unseren Dojo betreten, die Probleme des Alltags zurückgelassen werden. Denn nur so können wir uns auf uns selbst konzentrieren und uns wie in einem zweiten zuhause fühlen. Beladen mit den alltäglichen Problemen und im hektischen Stress gefangen werden die Übungen misslingen oder höchstens zu einer mechanischen Übung verkommen. Man sollte seinen Geist vorher reinigen, wenn man an einer Übungsstunde teilnehmen will und soviel Stille zulassen (s. Seiza), dass der Alltag hinter einem versinkt.

Allerdings spiegelt die optische Erscheinung die Qualität der Übung wieder. Deshalb ist ein sauberes Dojo oberstes Gebot und es gehört nach alter Budoetikette zur Tradition und Pflicht eines Karatekas dafür zu sorgen, unabhängig von seinem Übungsstand. “Es stammt aus dem ZEN, in dem die körperliche Arbeit (Samu) der Mönche eine Übung zur rechten Haltung war. Dabei war es wichtig, selbst die kleinsten alltäglichen Pflichten mit konzentrierter Aufmerksamkeit zu verrichten. In demselben Sinnne wird es in den Kampfkünsten verwendet. Der Übende, der sich mit Hingabe der Pflege seines Dojos widmet, reinigt auch seinen Geist. Es ist eine Übung der Achtung, des Respektes und der Demut und als solche keine Arbeit, sondern eine geistige Disziplin” (Zitat W. Lind BUDO Der geistige Weg der Kampfkünste).